Wir werden erwachsen....
Jung und Alt: Berghaupten gemeinsam
(Pressetext & Bild: Erich Fakler)
Die Weichen sind gestellt. Die Devise heißt gemeinsam. Am Mittwochabend stimmten die anwesenden Mitglieder des Freundes- und Förderkreises für Kinder und Jugendliche in Berghaupten e.V. der Umbenennung und Vereinszielerweiterung in „Berghaupten.Gemeinsam e.V.“ zu. Frank Grim, Gründungsmitglied und erster Vorsitzender des Freundes- und Förderkreises im Gründungsjahr 2006, hatte sich tatkräftig für einen Zusammenschluss des bisherigen Jugendförderungsvereins mit der Initiativgruppe Berghaupten. Gemeinsam eingesetzt. Letztere haben sich zum Ziel gesetzt, sich besonders für die älteren Mitbürger einzusetzen und diesen durch entsprechende Unterstützung möglichst lange ein Leben in ihrem Heimatort Berghaupten zu ermöglichen. Frank Grim erkannte das gemeinsame Anliegen von bestehendem Jugendverein und der neuen Initiativgruppe für ältere Mitbürger, ein Leben in Berghaupten für Alt und Jung attraktiv und komfortabel zu gestalten. Die Initiative braucht als rechtliche und organisatorische Grundlage einen Verein. Warum sollte man also nochmals einen separaten Verein gründen und nicht das gemeinsame Ziel „Verantwortung in unserer Dorfgemeinschaft“ übernehmen und in einem gemeinsamen Verein bündeln. Frank Grim hat sich individuell und mit Bürgermeister Philipp Clever vergleichbare Initiativen und Einrichtungen in Südbaden angeschaut und dann in fleißiger Feinarbeit sowohl ein Leitbild für den neuen Verein Berghaupten.Gemeinsam. e.V. wie auch Vereinssatzung und Vereinsordnung erstellt. Am Mittwochabend nun stellte F.Grim das paragrafenreiche Vertragswerk im Pfarrsaal sowohl den anwesenden fünfzehn Förderkreismitgliedern wie auch den zuhörenden zwanzig Mitgliedern der noch vereinslosen Initiativgruppe „Berghaupten.Gemeinsam“ in aller Ausführlichkeit vor. Für Bürgermeister Philipp Clever ist mit dem „unfassbar viel Arbeit“ verbundenen Vertragswerk ein wesentlicher „Meilenstein“ für ein gemeinsames Berghaupten erreicht. Dass gerade jetzt der Weg für den neuen gemeinsamen Verein beschritten werden konnte, ist auch dem Ende einer Führungsperiode zu verdanken. Bernhard Bruder, Vorsitzender des Fördervereins, und Nicole Zehnle, seine Vertretung, stünden bei anstehenden Neuwahlen nicht mehr zur Verfügung. Am Mittwochabend aber konnte Frank Grim eine erst Führungsriege für den neuen Verein „Berghaupten. Gemeinsam e.V.“ vorstellen. Und mit Martin Zapf wurde auch bereits der Vorsitzende des Innovationsrates gewählt. Der Innovationsrat ist das Führungsorgan des neuen Vereins. Wahlen finden im dreijährigen Turnus statt. Zweite Vorsitzende des Innovationsrates wurde Sonja Benz. Der Vorstand selbst ist satzungsgemäß in vier Hauptbereiche unterteilt. Theresa Schätzle und Jasmin Schmitt wurden am Mittwoch in die Abteilung Kinder und Jugend gewählt. Auch für den Bereich Seniorenarbeit konnte Frank Grim schon einen Kandidaten vorschlagen. Gewählt wurde Wolfgang Huber. Bei den Abstimmungen für Satzung, Vereinsordnung und Kandidaten stimmten durchgehend vierzehn der fünfzehn teilnehmenden Stimmberechtigten. Für die zukunftsstabile Aufstellung des neuen Vereins soll nicht nur sukzessive der Vorstandsbereich komplettiert, sondern verstärkt auch neue Mitglieder geworben werden. Aktuell zählt der Förderverein rd. 110 Mitglieder. Die Initiativgruppe „Berghaupten.Gemeinsam“ umfasst 20 Aktive. Die Einnahmen aus den bisherigen Verkaufsaktionen wie Secondhand-Märkte sollen weiterhin der Jugendförderung zu Gute kommen. Für die Förderung der Seniorenarbeit sollen neben Zuschüssen der politischen und kirchlichen Gemeinde weitere Förderquellen erschlossen werden. Frank Grim machte deutlich, dass kein Geld aus den Flohmärkten in die Nachbarschaftshilfe fließen solle. Die neue Satzung diene der Erweiterung des Vereins auf eine breit aufgestellte Dorfgemeinschaft. Im Übrigen müsse man die bisherigen Projekte kontinuierlich weiterführen und um neue Projekte besonders in Hinsicht auf die Nachbarschaftshilfe erweitern.
Im Bild:
Der Innovationsrat des neuen Vereins „Berghaupten.Gemeinsam. e.V.“ mit Bürgermeister Philipp Clever. V.l.: Jasmin Schmitt, Theresa Schätzle, Bgm. Philipp Clever, Sonja Benz, Martin Zapf und Wolfgang Huber.